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Die kleinen Großen: Wie ferngesteuerte Racing-Cars mit Verbrenner ihre Vorbilder imitieren

Viele Freunde der ferngesteuerten Modellautos entscheiden sich für ein Racing Car mit Miniatur-Verbrennungsmotor (RC-Verbrenner) anstatt für die elektrische Variante. Bei den meisten sind es die gleichen Gründe, warum sie sich auch bei ihrem Pkw den einen oder anderen Antrieb wählen. Generell sind sich RC-Verbrenner und die großen Benzin- bzw. Diesel-Fahrzeuge auf der Straße sehr ähnlich.

RC Verbrenner Offroad

RC-Verbrenner gibt es sowohl als Onroad- als auch Offroad-Variante © istockphotos.com/© Stephen Kirschenmann

So funktionieren RC-Verbrenner

RC-Verbrenner laufen wie ihre Vorbilder mit Sprit – je nach Modell mit Benzin, Diesel oder teilweise auch schon mit Biokraftstoff. Viele RC-Verbrenner werden auch mit Nitromethan oder kurz Nitro betrieben. Im Verbrennungsmotor wird – vereinfacht ausgedrückt – die chemische Energie des Brennstoffs in mechanische Bewegung im Motorraum umgewandelt. Mithilfe eine Zündkerze oder andere Glüh

zünder wird im Brennraum ein Gemisch aus Kraftstoff und Luft entzündet und verbrannt. Durch die Hitze dehnt sich die Luft aus, erzeugt Druck und setzt in Kolben in Bewegung. Diese Auf- und Ab-Bewegung (Hub) wird in den meisten Fällen durch einen Kurbeltrieb in eine Drehbewegung umgewandelt, der das Fahrzeug zum Laufen bringt.

Verbrenner vs. Elektro-RC?

Neben Racing Cars mit Verbrennungsmotor gibt es die Elektro-Variante, die sich vor allem für Einsteiger eignet. Batterien bzw. Akku und Ladegerät ersetzen hier die komplexen Verbrennungsmotor-Komponenten. Seitdem die neuen Brushless-Varianten auf dem Markt sind, können Elektro-RCs auch in puncto Leistungsfähigkeit durchaus mit den RC-Verbrennern mithalten. Für wahre Fans des unverfälschten Modellsports führt dennoch kein Weg an den kleinen Verbrennern vorbei. Geräuschentwicklung, Geruch, Beschleunigung und Fahrverhalten gleichen hier quasi 1:1 den richtigen Fahrzeugen. Wer sich für einen RC-Verbrenner entscheidet, trägt daher auch gerne die Kosten für den Sprit und lässt sich von der komplizierteren Technik nicht abschrecken – vom Zusammensetzen des Bausatzes bis zu Wartung und Tuning, die ebenfalls aufwendiger sind als bei Modellausführungen mit Elektromotor.

In welchen Ausführungen sind RC-Verbrenner erhältlich?

Grundsätzlich gibt es drei Hauptkategorien an RC-Verbrennern:

  • Onroad-RC-Verbrenner: Diese RC werden auch Glattbahner genannt und eignen sich für Rennen auf der Straße, Parkplätzen oder glatten Fuß- und Hallenböden. Sie erreichen die höchsten Geschwindigkeiten. In dieser Kategorie sind RC-Verbrenner den Elektro-Cars in der Regel überlegen, da längere Fahrzeiten möglich sind, ehe Treibstoff nachgetankt werden muss bzw. der Akku zur Neige geht.
  • Offroad-RC-Verbrenner wie zum Beispiel Buggys oder Truggys sind für alle RC-Fans, die Autorennen im freien Gelände bevorzugen. Sie rasen über unebene Böden im Garten, Wald, Parks oder auf steinigen Straßen. Auch wenn die Elektro-Varianten bzgl. Leistungsfähigkeit aufgeholt haben, haben hier RC-Verbrenner mit ihrem stärkeren Antrieb die Nase vorn.
  • Monstertrucks bzw. Großmodelle sind die Giganten unter den RC-Verbrennern. In dieser Kategorie gibt es vor allem Geländewagen/Trucks sowie Motorräder.

Eine Übersicht über die verschiedenen RC-Typen gibt es unter anderem im Online-Shop des RC-Modellbau-Spezialisten Staufenbiel.

Tipp: Wenn Sie RC-Verbrenner und Elektro-Cars live in Action sehen wollen, haben Sie in der Video-Galerie des Digital-Magazins Cars & Details die Möglichkeit dazu.

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