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Pflegesoftware für Krankenhäuser und Pfleger

Die heutige Zeit bringt in vielen Arbeitsplätzen große Hektik, als auch daraus resultierende Unaufmerksamkeit mit sich. Besonders in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen können die gestellten Anforderungen den Fachkräften schon mal über den Kopf wachsen, sodass besagte Faktoren auftreten. Daher hat sich in den letzten Jahren eine moderne Methode etabliert, die den Pflegern dabei hilft, wichtige Daten ihrer Patienten nicht außer Acht zu lassen: Die Pflegesoftware. Doch was genau kann ein solches Programm – und welche Vorteile bietet es?

Beeinflussung der Alterspflege

Pflegesoftware Medikament Tabletten

Änderungen des Medikamentenplans kann man schnell und einfach über die Pflegesoftware einsehen (c) Katharina Bregulla / pixelio.de

Grundlegend dient das Pflegesoftware Programm dazu, wichtige Daten eines Patienten aufzulisten und sicher zu verwahren. Es ersetzt also praktisch die dicke Akte im Arbeitsschrank eines Arztes bzw. Pflegers. Pflegeplanung und -dokumentation steht damit also im Vordergrund der Pflegesoftware, sowie eine fachgerechte Dienstplanung. Hierzu kann man sich auf der Website von Standard Systeme die verschiedenen Pflegesoftware Varianten anschauen. Hinzu kommt die Möglichkeit, auf schnellem Weg besagte medizinische Informationen weiterzuleiten, was beispielsweise beim Wechsel eines Krankenhauses die Weitergabe verkürzt. Ferner soll die Pflegesoftware dem medizinischen Personal die mentale Einstellung auf einen neuen Patienten erleichtern, um eine schnellere Beziehungsarbeit zu ermöglichen. Da Zeit insbesondere heutzutage als ein kostbares Gut gilt, ist es für Pflegekräfte mithilfe des Pflegesoftware Programms möglich, auch bei bekannten Pflegebedürftigen stets auf dem Laufenden zu bleiben, sodass eventuelle Änderungen des Medikamenten- als auch Therapieplans nicht in Vergessenheit geraten können. Faktisch gesehen ersetzen die Pflegeprogramme die herkömmlichen Akten dadurch, dass die Pfleger mehrere Patientendaten auf einmal abrufen können, ohne mehrere Stapel Papier bei sich tragen zu müssen. Für Pflegebedürftige bedeutet dies in gewisser Hinsicht eine dauerhafte Informationsüberwachung ihrer persönlichen Daten, welche sich recht zweckorientiert verhält.

Unterschiedliche Programme der Pflegesoftware

Schon längst existiert nicht nur eine einzige Form der Pflegesoftware. Je nach Anbieter unterscheiden sich nicht nur Aufbau und Farbgebung der Programme, sondern auch die einzelnen Optionen, von denen das Pflegepersonal Gebrauch machen kann. Bereits tabellarische Anordnungen sehen von Programm zu Programm verschieden aus und nicht jedes von ihnen bietet veranschaulichende Diagramme an, mit denen sich bestimmte Informationen auf einen einzigen Blick ablesen lassen. Zum Standard der meisten Programme zählen jedoch neben besagten (Excel-)Tabellen

Pflegesoftware Patient Arzt

Kümmert sich ein Arzt mit der Nutzung einer Pflegesoftware noch genug um seine Patienten? (c) Philipp Flury / pixelio.de

auch Dokumenteneditoren, PDF-Dateien und sogar Optionen zur Erstellung von Serienbriefen. Üblich ist zudem die individuelle Gestaltung der elektronischen Patientenmappen. Mithilfe von Erinnerungsfunktionen können sich Pfleger sogar dabei unterstützen lassen, wichtige Termine ihrer Patienten nicht aus dem Blick zu verlieren.

Pro und Kontra der Pflegesoftware

Zwar umfasst die Pflegesoftware überwiegend Vorteile, bringt aber auch Nachteile mit sich.

Vorteil der Pflegesoftware

In der Theorie verhält sich die Pflegesoftware wie jede positive Errungenschaft des Menschen: Sie spart Zeit und ermöglicht dem Personal die Konzentration aufs Wesentliche. Dennoch liegt es deutlich im Auge des Betrachters, zu entscheiden, ob die digitalisierte sowie beschleunigte Begutachtung von Patientendaten nun einen vollständigen Vorteil darstellt oder aber mit ein paar Schattenseiten behaftet ist.

Nachteil der Pflegesoftware

Ein offensichtlicher Nachteil ist zumindest die Tatsache, dass Pfleger dazu tendieren können, neue Patienten zu sehr auf ihre Patientenakte zu beschränken, anstatt sich direkt mit ihnen auseinanderzusetzen. Außerdem ist es fraglich, ob die Gedächtnisstütze wahrhaftig von Vorteil für das Arbeitsverhalten des Personals ausfällt, da eine zu große Stütze auf die Pflegesoftware das eigenständige Denken beeinträchtigen kann.

Im Endeffekt obliegt es jedem einzelnen Arzt bzw. Pfleger selbst, ob die Pflegesoftware sinnvoll in die Tat umgesetzt wird oder ob die Menschlichkeit in der Alterspflege einfach zu kurz kommt.

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